GPM Gesellschaft für Psychologische Morphologie e.V.

Begründer

„Menschliches Tun und Leiden erhält und gestaltet sich nach Art von Kunstwerken, in denen sich bewegende Wirkungswelten herstellen und beschaubar machen.“

Wilhelm Salber (2003): Metapsychologie. Bouvier, S. 80

Die psychologische Morphologie wurde von Prof. Dr. Wilhelm Salber (*1928) entwickelt. Er war dreißig Jahre Direktor des Psychologischen Instituts an der Universität zu Köln. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen hat er in 30 Büchern und 135 Abhandlungen dargestellt.

Salbers Interesse an der Philosophie von Nietzsche und der Psychoanalyse von Freud führten ihn dazu, in einer „Morphologie“, wie Goethe sie entwickelt hatte, einen Anhaltspunkt für eine entschieden psychologische Auffassung zu sehen. Diesen entwickelte er zur psychologischen Morphologie weiter.

Von Anfang an war Salbers Konzept davon bestimmt, im Seelischen „ästhetische“ Gesetze wirksam zu sehen und nicht logische Determinationen. Das Seelische entwickelt sich nach einer „Logik der Bilder“, wie sie sich auch in den Werken der Kunst und Literatur entfaltet.

» Zur Homepage von Prof. Dr. Dipl.-Psych. Wilhelm Salber

Nächste Seite: Alltagspsychologie
Vorherige Seite: Psychologische Morphologie
Version vom 26.07.2011 um 12:05:12